Umnutzung eines Schwimmbades zur Mensa
Die Schwimmhalle aus dem Jahr 1965-1966 war unrentabel und energetisch in einem untragbaren Zustand. Die Entscheidung, die alte Schwimmhalle zu einer gemeinsamen Mensa für zwei Schulen umzubauen, war getroffen.
Die Aufgabe war gestellt: Aus der vorhandenen Bausubstanz, mit geringen Mittel, möglichst viel Mensasubstanz zu erhalten und zu schaffen. Die vorhandene Haustechnik für das Schwimmbad musste ausgebaut und entsorgt werden. Die Dachkonstruktion wurde aus statischen Gründen entfernt und erneuert. Das Schwimmbecken wurde entleert, der Hubboden ausgebaut und das Becken mit einer Stahlbetondecke verschlossen. Die Glasfassade wurde durch bodentiefe Holzfenster ersetzt, um möglichst viel Lichteinfall zu erhalten. Die ehemaligen Umkleide- und Duschbereiche beinhalten jetzt, neben den WC-Anlagen für die Schüler, den gesamten Küchenbereich incl. Personalräumen.
Durch das großzügige, helle Eingangsfoyer wird man in den großen Mensaraum geführt. Die Ausgabetheke bietet einen optimalen Ablauf der Essensaugabe. Rund 200 Schüler können gleichzeitig mit Essen versorgt werden. Die Fassade wurde mit farbigen Fassadenplatten gestaltet, das Material wurde aus Gründen der Nachhaltigkeit ausgewählt. Der Eingangsbereich der Mensa ist durch farbige Akzente betont. Die Erschließung wurde behindertengerecht ausgeführt, sodass der Zugang jederzeit barrierefreie möglich ist. Die Barrierefreiheit wird durch das Behinderten-WC im Foyer zusätzlich ergänzt.
| Sanierungszeitraum: |
2010-2011 |
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| Förderung: |
Land NRW – Energetische Erneuerung sozialer Infrastruktur |
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