Vierständer-Fachwerkhaus
mit Mitteldiele von 1750 in Lemgo- Rhiene
Der Zustand des unter Denkmalschutz stehenden
Gebäudes wurde zunächst in Form einer umfassenden Bestandsaufnahme
mit Schadenskartierung dokumentiert. Auf Grundlage eines Restaurierungskonzeptes
erfolgte die denkmalgerechte Komplettsanierung des historischen
Gebäudes. Zusätzlich wurde eine wärmetechnische Sanierung
unter Erhaltung der historischen Substanz einschließlich von
Fenstern und Türen vorgenommen: Innendämmung, Kastenfenster,
Vorsatzscheibe, Wandtemperierung und Fundamentheizung, Fußbodenheizung.
Das nach langjährigem Leerstand wieder genutzte Gebäude
ist ein vorbildliches Beispiel für einen sensiblen Umgang mit
historischer Bausubstanz in Verbindung mit technischer Umsetzung
von Energiesparmaßnahmen. Der besondere Charme des Gebäudes
ergibt sich aus dem gestalterischen Zusammenspiel von alter Bausubstanz
gepaart mit moderner Technik und Materialien aufgrund der heutigen
Bedürfnisse.
Die erbrachte Leistung ist wesentlich das Ergebnis der konstruktiven
Zusammenarbeit zwischen Architektin, ausführenden Handwerksbetrieben
und Bauherren.
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